Mit Flöhen und Zecken ist nicht zu spaßen!

Für Deine Lieblinge beginnt effizienter Parasitenschutz beim Tierarzt.
Wer geht mit gutem Beispiel voran?

Bitte Scrollen um zu starten
Unterwegs mangelt es nicht an Gesellschaft durch Artgenossen. Doch ein Hund kommt nicht immer allein ...
Die beste Prophylaxe gegen Flöhe & Zecken ist der regelmäßige Termin beim Tierarzt.
Einer leckeren Kautablette gegen Flöhe & Zecken kann Dein Hund in der Regel nicht widerstehen.
top
Flöhe (Siphonaptera) sind blutsaugende Parasiten. Sie befallen Warmblüter wie zum Beispiel Hunde und haben dabei ihre Vorlieben, sind aber flexibel genug, um den Wirt zu wechseln. Von etwa 2400 bekannten Floharten kommen ca. 70 in Mitteleuropa vor. In Abhängigkeit vom Habitat unterscheidet man Nest- und Pelzflöhe. Erstere sind sesshaft und halten sich gern am Schlafplatz ihres Wirtes auf, den sie nachts befallen, um sich gleich nach der Mahlzeit wieder zurückzuziehen. Pelzflöhe dagegen nutzen ihren Wirt als Vehikel und wandern mit ihm durchs Leben. Die Parasiten sind wenige Millimeter lang, flügellos und haben kräftige Beine. Sie springen ca. 1 m weit - das 200-fache ihrer Körperlänge! Der zuständige anatomische Bereich wird dabei wie ein Bogen gespannt und der Floh schnellt sich ungerichtet vom Grund ab. Er ist optimal für ein Leben im Fell ausgestattet. Sein glatter Chitinpanzer gleitet durch den Pelz, während die Beine sich festhaken können, was das Abschütteln oder Auskämmen erschwert. Angelockt vom Kohlenstoffdioxid der Atemluft sowie Wärme und Bewegung verfügt er zur Blutaufnahme, die 20-25 Minuten beansprucht, über einen kombinierten Stech- und Saugrüssel. Die Stiche jucken und liegen häufig in einer Reihe, weil der Floh grundsätzlich auf der Hut ist und Probestiche setzt. Flöhe befallen mitunter auch den Menschen. Sie können Bakterien und Bandwürmer übertragen.
Zecken gehören zu den Spinnentieren, saugen an Wirbeltieren und sind weltweit verbreitete Parasiten. Die ca. 850 Arten bevorzugen jeweils bestimmte Wirte. Sie halten sich meist im Freien und dort in hohen Wiesen und Gebüsch auf. Die in Deutschland bekanntesten Arten sind der Holzbock (Ixodes ricinus) und die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus). Sie befallen Wild- und Haustiere, u.a. Hunde. Auch der Mensch ist bei einigen Zeckenarten als Wirt beliebt. Der Zeckenkörper besteht aus zwei Abschnitten, die gegeneinander beweglich sind. Am vorderen Abschnitt, landläufig Zeckenkopf, sitzt auch das Podosoma mit den Beinen. Ein kennzeichnendes Merkmal von Zecken sind die Mundwerkzeuge mit dem Stechrüssel (Hypostom): Der „Zeckenbiss“ ist eigentlich ein Zeckenstich. Die Zecke verankert sich am Wirt, indem sie die Haut anritzt und den Stechrüssel durch die Wunde schiebt. Substanzen im Speichel hemmen den Schmerz und halten das Blut flüssig – der Wirt merkt rein gar nichts! Selbst Entzündungen werden bei dieser Attacke vermieden. Andererseits können Zeckenstiche beim Hund z.B. Borreliose und Babesiose übertragen. Auch Erkrankungen, die für den Menschen gefährlich sind, wie Borreliose und Meningoenzephalitis, werden durch Zeckenstiche verursacht. Nach der Blutmahlzeit löst sich die Zecke vom Wirt und fällt zu Boden. Ein Weibchen kann dann Tausende von Eiern legen. Bis zum adulten (erwachsenen) Exemplar durchlaufen Zecken nach dem Schlüpfen ein Larven- und ein Nymphenstadium.
top
Darf dein Hund manchmal frei herumlaufen? Dann hat er sicher Kontakt mit anderen Hunden – und eventuell auch mit Parasiten. Glücklicherweise lassen sich die meisten Risiken gut beherrschen. Vor allem, wenn regelmäßig der Tierarzt für die gängigen Routineuntersuchungen wie z.B. zur Entwurmung und Impfung aufgesucht wird. Häufig bleibt ein Parasitenbefall anfangs unbemerkt, auch dann, wenn er zunächst nur geringfügig ist. Allein deshalb solltest Du deinen Hund regelmäßig beim Tierarzt vorstellen. Der Schädling wird dort dingfest gemacht und die richtige Behandlung eingeleitet. Auch wenn Symptome wie Fieber, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Mattigkeit oder unerklärliches Lahmen auftreten, solltest du einen Tierarzt konsultieren. Es kann sich um die Folgen eines Zeckenstichs handeln. Gefährliche Krankheiten, die zum Teil auch auf Menschen übertragbar sind, werden häufig zu spät erkannt: Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis, Anaplasmose oder die Babesiose ("Hundemalaria").

Kautabletten (zur inneren Anwendung)
Hunde mögen sie! Schnell und langanhaltend wirksam - kein Wirkstoff im Fell:
Kuscheln erlaubt!

Spot-on Mittel (zur äußeren Anwendung)
Werden auf die Haut aufgetragen und wirken beim Kontakt/Stich auf Zecken und Flöhe.

Alternative Mittel
Umfassen ein weites Spektrum: Bernsteinketten, traditionelle Hausmittel wie Knoblauch bis hin zu Ultraschall - bei höchst unterschiedlicher Wirkung.

Halsbänder
Aufnahme der Wirkstoffe über die Haut und Verteilung auf dem ganzen Körper – ähnlich wie Spot-on Präparate.

Sprays
Für den Einsatz auf dem Fell oder in der Umgebung am Schlaf- und Ruheplatz. Ätherische Öle oder chemische Stoffe verbreiten jedoch oft einen unangenehmen Geruch.

Ausführliche Informationen zum Parasitenschutz erhältst Du unter www.zecken-und-flohfrei.de.

top
Kautabletten werden vom Hund in der Regel als Leckerbissen empfunden und gerne aufgenommen. Sollte er die Kautablette dennoch verweigern, kann sie ins Futter gemischt werden. Du musst allerdings darauf achten, dass Dein Hund die Tablette vollständig aufnimmt. Der Wirkstoff gelangt über den Magen-Darm-Trakt ins Blut und die Effekte werden auf der gesamten Körperoberfläche vermittelt. Sie zeigen sich bereits nach wenigen Stunden, wenn Flöhe und Zecken als Reaktion auf das Präparat absterben. Der außerordentlich schnelle Wirkeintritt lindert nicht nur den Juckreiz. Er verringert auch das Risiko der Weitergabe von Parasiten. Da die Substanzen erst im Organismus des Hundes freigesetzt werden, ist Streicheln und Kuscheln kein Problem. Das Risiko einer falschen Dosierung ist gering und fehlerhaftes Auftragen ausgeschlossen. Kautabletten sind in der Regel sehr gut verträglich.
top
Parasitenfreie Zone durch konsequenten Schutz gegen Flöhe & Zecken!

Ein Floh kommt selten allein. Es ist daher wichtig, bei der Parasitenbekämpfung die ganze Umgebung einzubeziehen. 5 % der Flohpopulation befinden sich auf dem Tier, die restlichen 95 % aber in der Umgebung. Neben der lokalen Behandlung am Tier durch ein Medikament ist daher häufig eine chemische Umgebungsbehandlung mit Insektiziden erforderlich. Sie ist aber nur dann erfolgreich, wenn alle Aufenthaltsorte des Tieres im Innenbereich - z. B. auch das Auto und das Wochenendhaus – regelmäßig gereinigt werden. Dazu gehört in der Wohnung tägliches, gründliches Staubsaugen. Im Außenbereich empfiehlt es sich, organisches Material wie Laub oder Kompostlager zu entfernen – eventuell auch Vogel- oder Igelnester, da sie ebenfalls beliebte Flohquellen sind. Dabei ist zu beachten, dass chemische Präparate zur Flohbekämpfung im Garten derzeit nicht zugelassen sind.

Lade Dir jetzt die detaillierten Informationsbroschüren herunter.

top