Spot on – Schutz vor Zecken und Flöhen

Spot on – Schutz vor Zecken und Flöhen

Ihr Hund kratzt sich unaufhörlich? Ihrer Katze juckt der Pelz? Gut möglich, dass Zecken und Flöhe am Werk sind. Hunde und Katzen sind bei den lästigen Parasiten ausgesprochen beliebt. Zecken lauern in Wäldern und Wiesen, aber auch im heimischen Garten und öffentlichen Grünanlagen. Flöhe findet man überall da, wo sich Tiere aufhalten, die bereits infiziert sind.

Davon können selbst notorische Stubentiger betroffen sein, denn Flöhe reisen gern per Anhalter. Haben Sie vielleicht den Nachbarhund gekrault oder mit der Katze Ihrer Freundin gespielt? Sofern die Tiere von Flöhen befallen sind, könnte es sein, dass man Sie als Mitfahrgelegenheit nutzt, um später auf Ihre Hauskatze umzusteigen. Auch der Besuch einer fremden Katze über die Katzenklappe kann Flöhe in die heimische Umgebung einschleppen.

Die lästigen Parasiten sind alles andere als harmlos. Unter Umständen übertragen sie Krankheiten oder lösen schwere Hautirritationen und Allergien aus. Ein schnell wirksamer und langanhaltender Schutz vor Zecken und Flöhen ist daher unbedingt ratsam

SPOT-ON? WAS IST DAS UND WIE NUTZT MAN ES?

Diese Medikamente bieten einen wirksamen Schutz vor Zecken und Flöhen. Ein Spot-on Präparat ist eine Lösung zum Auftropfen auf die Hunde- oder Katzenhaut. Je nach Größe des Tieres wird das Mittel auf eine oder mehrere Stellen aufgetragen.

Bei der Dosierung ist das Gewicht maßgebend. Spot-ons sollten immer so aufgebracht werden, dass der Hund oder die Katze keine der behandelten Stellen mit der Zunge erreichen kann. Deshalb setzt man Spot-ons meist direkt am Nacken ein. Bei Katzen und kleinen Hunden ist die Anwendung an einer Stelle oft ausreichend. Bei größeren Hunden wird der Wirkstoff vom Nacken aus über die Rückenlinie verteilt. Die Gabe erfolgt direkt auf die Haut, die Tropfen sollten dabei nicht im Fell landen. Sonst können Spot-ons nicht optimal wirken.

Der Einsatz von Spot-on-Präparaten muss regelmäßig erfolgen, sofern er nicht nur der Bekämpfung, sondern auch der Vorbeugung von Zecken- und Flohbefall dient. Je nach Wirkstoff gibt es unterschiedliche Wirkdauern, die bis zu mehrere Wochen umfassen können. Um den Erfolg zu gewährleisten, sind alle Hunde und Katzen in Ihrem Haushalt ausnahmslos in die Behandlung einzubeziehen.

WIE FUNKTIONIERT EIN SPOT-ON?

Man unterscheidet zwischen systemisch und topisch wirkenden Präparaten. Bei systemisch wirkenden Spot-ons dringt das Mittel durch die Haut ein und wird über die Blutbahn im Organismus verteilt. Dadurch sind diese schnell wirksam und erreichen schnell jede Körperstelle. Die am Wirt haftenden Flöhe und Zecken nehmen den Wirkstoff auf und sterben innerhalb kurzer Zeit ab. Bei topisch anwendbaren Präparaten dagegen ist der Wirkstoff an ein Trägermedium gebunden, dessen geringe Oberflächenspannung eine feine Verteilung auf der Haut erlaubt. Nach dem Auftragen verteilt sich der Wirkstoff über die Talgschicht der Haut auf dem gesamten Körper des Tieres. Beim Kontakt mit Zecken oder Flöhen haben die Parasiten mit dem Wirkstoff Berührung. In Abhängigkeit von der eingesetzten Substanz suchen sie entweder das Weite oder sie sterben ab.

KUSCHELN: NICHT VERBOTEN, ABER VERSCHOBEN

Da Spot-ons direkt auf die Haut aufgetragen werden, sollten Sie immer warten, bis das Mittel vollständig in die Haut des Tieres eingezogen ist, damit sie nicht direkt in Berührung mit dem Wirkstoff kommen. Achten Sie gerade in der Umgebung von Kindern darauf, die gern mit dem Hund oder der Katze spielen. Wird das Spot-on abends aufgetragen, hat es genügend Zeit einzuziehen und zu trocknen.

Hunde kuscheln auch mit ihren Artgenossen und einige Exemplare sind wahre Abschleck-Profis. Katzen leben Ihren Putzinstinkt manchmal an Tieren in ihrer Umgebung aus. In einem Haushalt mit mehreren Tieren kann es deshalb vorkommen, dass sich die Tiere die Spot-on Präparate gegenseitig ablecken. Das beeinflusst den Parasitenschutz nicht gerade positiv und kann sogar zu Vergiftungen führen, z.B. wenn die Katze das Spot-on des Hundes ableckt. Deshalb sollten Sie auch hier darauf achten, dass die Tiere getrennt sind, bis das Präparat eingezogen ist.

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